Freitag, 20. Oktober 2006
Thema: Informationsarchitektur
Auf der EuroIA hatte ich eine spannende Unterhaltung mit Patrick Roelofs über User Centered Design, als ich ihn nach der Bedeutung seines neu gegründeten Unternehmens EXPERIENCE FIRST fragte.
Immerhin ist der Begriff "User Centered Design" (UCD) in aller Munde und wird als wertvoll angesehen.
Patricks Aussagen:
User Centered Design erfüllt primär die Anforderungen der Anwender mit der Gefahr, dass die Anforderungen des Unternehmens nicht erfüllt werden und damit das Projekt scheitert.
User Experience beschäftigt sich dagegen mit dem Erlebnis des Benutzers auf der Website. Das Unternehmen will die Anwender zu Kunden machen und hat daher ein Interesse, das Erlebnis zu beeinflussen.
User Experience bringt die Anforderungen des Kunden mit denen des Unternehmens zusammen.
Die Anforderungen des Unternehmens (Business Requirements) beschreiben Eigenschaften der Website, welche die Anwender aus Sicht des Unternehmens nutzen sollen. Dass die Business Requirements erfüllt werden ist die Voraussetzung dafür, dass das Projektziel erreicht wird. Z. B. will das Unternehmen, dass seine Kunden es als innovativ wahrnimmt.
Die Anforderungen der Anwender Anwender (User Requirements) zeigen die Erwartungen der Anwender. Werden die User Requirements nicht erfüllt, nutzt niemand die Website. Anwender erwarten z. B. aktuelle Trends zu interessanten Themen.
Das Ziel ist, Business Requirements und User Requirements zusammen zu bringen. Das Ergebnis sind die Use-Cases, welche die Möglichkeiten der Website beschreiben. Sie sollen den Anwendern ermöglichen, die von ihnen gewünschten Aktivitäten im Sinne des Unternehmens durchzuführen und zeigen die Innovationskraft des Unternehmens durch Artikel über aktuelle Trends...
Projektziele stehen über den Business und User Requirements als die Ziele, die das Unternehmen mit dem Projekt erreichen will. Im Beispiel könnte die Website im Rahmen der Marketingstrategie das Bild des Unternehmens stärken.

Immerhin ist der Begriff "User Centered Design" (UCD) in aller Munde und wird als wertvoll angesehen.
Patricks Aussagen:
User Centered Design erfüllt primär die Anforderungen der Anwender mit der Gefahr, dass die Anforderungen des Unternehmens nicht erfüllt werden und damit das Projekt scheitert.
User Experience beschäftigt sich dagegen mit dem Erlebnis des Benutzers auf der Website. Das Unternehmen will die Anwender zu Kunden machen und hat daher ein Interesse, das Erlebnis zu beeinflussen.
User Experience bringt die Anforderungen des Kunden mit denen des Unternehmens zusammen.
Die Anforderungen des Unternehmens (Business Requirements) beschreiben Eigenschaften der Website, welche die Anwender aus Sicht des Unternehmens nutzen sollen. Dass die Business Requirements erfüllt werden ist die Voraussetzung dafür, dass das Projektziel erreicht wird. Z. B. will das Unternehmen, dass seine Kunden es als innovativ wahrnimmt.
Die Anforderungen der Anwender Anwender (User Requirements) zeigen die Erwartungen der Anwender. Werden die User Requirements nicht erfüllt, nutzt niemand die Website. Anwender erwarten z. B. aktuelle Trends zu interessanten Themen.
Das Ziel ist, Business Requirements und User Requirements zusammen zu bringen. Das Ergebnis sind die Use-Cases, welche die Möglichkeiten der Website beschreiben. Sie sollen den Anwendern ermöglichen, die von ihnen gewünschten Aktivitäten im Sinne des Unternehmens durchzuführen und zeigen die Innovationskraft des Unternehmens durch Artikel über aktuelle Trends...
Projektziele stehen über den Business und User Requirements als die Ziele, die das Unternehmen mit dem Projekt erreichen will. Im Beispiel könnte die Website im Rahmen der Marketingstrategie das Bild des Unternehmens stärken.

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andreas lechner,
Freitag, 20. Oktober 2006, 00:19
Bedeutung für Applikationen?
Besonders relevant ist das für kundenorientierte Software und Websites. Hier sehen Unternehmen und Anwender dieselbe Information "Ware" unterschiedlich. Der Anwender erwartet Transparenz, während das Unternehmen möglichst viele Transaktionen wünscht.
Wie relevant ist diese Unterscheidung für Software, die von Mitarbeitern genutzt wird um die Prozesse zu unterstützen? Ist hier die intrinsische Motivation der Mitarbeiter, ihren Job besser zu machen, dieselbe Motivation, die das Unternehmen vorgibt?
Ich glaube dass User Requirements und Business Requirements abweichen, wenn man genau hinguckt. Diese Differenz transparent zu machen und zu lösen ist andererseits Grundlage dafür, dass das Projekt erfolgreich ist – und bedeutet viel politische Arbeit und Fingerspitzengefühl...
Wie relevant ist diese Unterscheidung für Software, die von Mitarbeitern genutzt wird um die Prozesse zu unterstützen? Ist hier die intrinsische Motivation der Mitarbeiter, ihren Job besser zu machen, dieselbe Motivation, die das Unternehmen vorgibt?
Ich glaube dass User Requirements und Business Requirements abweichen, wenn man genau hinguckt. Diese Differenz transparent zu machen und zu lösen ist andererseits Grundlage dafür, dass das Projekt erfolgreich ist – und bedeutet viel politische Arbeit und Fingerspitzengefühl...
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