Mittwoch, 29. Oktober 2008
Thema: Kommunikation
m Allgemeinen gehe ich auf meinen Gesprächspartner ein. Ich antizipiere seine Sprache, seine Welt, seine Durchdringung eines Sachverhalts und unterstütze z. B. mit visuellen Hilfsmitteln um mein Anliegen für ihn so möglichst einfach verständlich zu machen.

Aber: Ist das immer sinnvoll?

Vor ein paar Tagen hörte ich ein Gespräch, bei dem ein Kollege seinem Gegenüber einen unverständlichen Brocken hinwarf und dann erst einmal eine Pause machte. Der Gesprächspartner guckte verwirrt und fragte nach "Was bedeutet das?", worauf der Kollege nach und nach (immer wieder Fragen abwartend) mit der Wahrheit herausrückte.
Das Gegenüber war gezwungen, aufzupassen und immer wieder Fragen zu stellen um den Sachverhalt zu verstehen – er musste aktiv mitdenken.
Würde ich ihm den Sachverhalt leicht verdaulich servieren, würde er nach Ende meines Monologs im Halbschlaf "jaja" sagen und anschließend die Hälfte wieder vergessen!?

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